Dialog

Dialog

Zwei, die sich was zu sagen haben: Rein geschäftlich, natürlich. Denn auch da können gute Schwingungen aufkommen – und dann darüber entscheiden, wie sich die Geschäfte entwickeln. Geschäftsbeziehungen sind Beziehungen auf Zeit, und wenn die Chemie stimmt, ist der Erfolg eines Dialogs greifbar nah. Und sichtbar spürbar.

Wolkenstimmung in Nordnorwegen

Wolkenstimmung

Diese Wolkenstimmung habe ich an März-Abend auf den Vesterålen fotografiert. Die kleinen Punkte im Bild sind Schneeflocken. – Zu den Vesterålen gehören sechs Inseln: Andøya, Langøya und Hadseløya. Auf der insgesamt 2511 Quadratkilometer großen Fläche leben rund 33.500 Menschen.

Norwegen-Serie auf Flickr

Geborstene Eisdecke

Geborstene Eisdecke

Wenn ein stilles Gewässer zufriert, kommt es immer vor, dass etwas in die noch instabile Eisdecke fällt: ein Tannenzapfen, ein Stein, ein Ast, … So entstehen Risse in der Eisdecke. Nach einiger Zeit frieren sie wieder zu. An diesen Stellen ist die Eisdecke dann aber dünner und dunkler. Dieser Effekt bringt Muster wie dieses hervor, das ich im Park des Schlosses Monrepos bei Ludwigsburg fotografiert habe.

Monrepos-Serie auf Flickr

Bädertörle

Bädertörle, Waiblingen

Das Bädertörle ist ein kleines Seitentor in der Waiblinger Stadtmauer, das sich zum Mühlgraben der Bürgermühle hin öffnet. Seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts führt eine kleine Fußgängerbrücke über das Wasser hinweg auf die Große Erleninsel. Früher konnte man hier höchstens durch das Wasser waten oder in ein Boot steigen. Das Tor hatte im historischen Waiblingen die Aufgabe, einen Zugang zum Wasser zu schaffen, den die verschiedenen an diesem Ort ansässigen Handwerker nutzen konnten. An dieser Stelle waren nämlich vor allem Gerber beheimatet, die hier Tierhäute wässerten. Im Mittelalter könnte es auch ein Badehaus gegeben haben, dem das Bädertörle vielleicht seinen Namen verdankt. Auch von den Badern, den nicht-akademischen Ärzten des Mittelalters, kann sich der Name ableiten. Außerdem war es natürlich einfach möglich, von hier aus ganz direkt im Fluss baden zu gehen. Bis in das 19. Jahrhundert sollen Frauen im Durchlass des Tors Wäsche gewaschen haben.

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Galerie Stihl, Waiblingen

Alt und neu

Wie ein Theatervorhang schließen sich die modernen Gebäude der Galerie Stihl und der Kunstschule Unteres Remstal vor den historischen Fachwerkhäusern der Waiblinger Altstadt. Das 21. Jahrhundert behauptet sein Recht und drängt die Vergangenheit zurück. Die Glas- und Betonkörper der Galerie und der Kunstschule befinden sich seit 2008 dort, wo früher die Häckermühle stand. Die Plastik vorne rechts hat der dänische Künstler Olafur Eliasson geschaffen. Sie heißt „Pavillon für Waiblingen“.

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Das verschlossene Tor

Westtor zum Kloster Lorch

Dieses Tor ist heute immer verschlossen. Es ist anstelle der früheren Klosterschule auf der Westseite des Klosters Lorch zu finden.

Das ehemalige Benediktinerkloster Lorch ist das Hauskloster der Staufer. Es liegt oberhalb der Stadt Lorch auf einer Anhöhe über dem Remstal und wurde um 1102 von dem Staufer Herzog Friedrich I. und seiner Familie gestiftet. Die Staufer hatten das Kloster ursprünglich als Familien-Grablege geplant, die politischen Umstände – die Staufer orientierten sich nach Italien – sorgten aber dafür, dass nur wenige Mitglieder der Familie in Lorch beigesetzt wurden. In der Klosterkirche findet sich an zentraler Position im Kirchenschiff ein Hochgrab (eine Tumba), das die Gebeine einiger Staufer enthält, darunter die von Irene von Byzanz. Die Tumba stammt aus dem Jahr 1475. Im Zuge der Reformation hob der württembergische Herzog Christoph Kloster Lorch im Jahr 1556 auf und widmete es in eine evangelische Klosterschule um, die bis 1583 bestand.

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