Das verschlossene Tor

Westtor zum Kloster Lorch

Dieses Tor ist heute immer verschlossen. Es ist anstelle der früheren Klosterschule auf der Westseite des Klosters Lorch zu finden.

Das ehemalige Benediktinerkloster Lorch ist das Hauskloster der Staufer. Es liegt oberhalb der Stadt Lorch auf einer Anhöhe über dem Remstal und wurde um 1102 von dem Staufer Herzog Friedrich I. und seiner Familie gestiftet. Die Staufer hatten das Kloster ursprünglich als Familien-Grablege geplant, die politischen Umstände – die Staufer orientierten sich nach Italien – sorgten aber dafür, dass nur wenige Mitglieder der Familie in Lorch beigesetzt wurden. In der Klosterkirche findet sich an zentraler Position im Kirchenschiff ein Hochgrab (eine Tumba), das die Gebeine einiger Staufer enthält, darunter die von Irene von Byzanz. Die Tumba stammt aus dem Jahr 1475. Im Zuge der Reformation hob der württembergische Herzog Christoph Kloster Lorch im Jahr 1556 auf und widmete es in eine evangelische Klosterschule um, die bis 1583 bestand.

Bilderserie Kloster Lorch auf Flickr

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